Tag der offe­nen Tür an der Station von Christoph 36 in Magdeburg

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Bild 1Am 16. September öff­nete die Magdeburger Station der DRF Luftrettung für große und kleine Besucher ihre Pforten. Das Interesse am Tag der offe­nen Tür war groß und so waren schon kurz nach dem Beginn der Veranstaltung viele Besucher vor Ort. Im Mittelpunkt stand natür­lich der Rettungshubschrauber, der von innen und außen besich­tigt wer­den konnte. Die Crew beant­wor­tete alle Fragen rund um den Hubschrauber und die Einsätze aus­führ­lich und geduldig.

Bild 2Damit die Besucher den Hubschrauber unge­stört besich­ti­gen konn­ten, war eigent­lich auch eine Ersatzmaschine für even­tu­elle Einsätze wäh­rend der Veranstaltung geplant. Leider musste die Ersatzmaschine aber an die­sem Tag an einer ande­ren Station ein­ge­setzt wer­den. Das tat der guten Stimmung jedoch kei­nen Abbruch. Die wei­te­ren Programmpunkte wie stünd­li­che „Kinder ler­nen helfen”-Kurse, Wiederbelebungstraining, ein Informationsstand und Malwettbewerb des Bild 3Kinderklinikkonzerte e.V., ein Informationsstand und Shop der DRF Luftrettung, die Maskottchen Susi & Tino aus dem MWG-Kindermagazin, ein Fanstand des 1. FC Magdeburg mit Fanartikel-Verkauf sowie Einsatzfahrzeuge des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Bereitschaftspolizei boten genü­gend Abwechslung.

Bild 4Wissenswertes zur Station
Das am 1. Juli 1992 gegrün­dete Luftrettungszentrum befin­det sich am Städtischen Klinikum Magdeburg. Zwischen 1992 und 2006 wurde das Luftrettungszentrum vom Bundesministerium des Innern betreut .Es wur­den Hubschrauber vom Typ Bell UH 1 D und BO 105 ein­ge­setzt. Im Mai 2006 über­nahm die DRF Luftrettung (vor­mals Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) den Betrieb des Luftrettungszentrums. Seit die­ser Zeit wird ein Hubschrauber des Typs Eurocopter EC 135 eingesetzt.

Bild 5Christoph 36 wird vor allem zu inter­nis­ti­schen und chir­ur­gi­schen Notfällen ange­for­dert. Aufgrund der Nähe zu den Autobahnen A2 und A14 zäh­len auch Verkehrsunfälle zum häu­fi­gen Einsatzspektrum. Die Einsatzorte im Umkreis von 50 — 60 Kilometern kann der Magdeburger Hubschrauber in maxi­mal 15 Minuten errei­chen. Die Notfalleinsätze wer­den in den Landkreisen und kreis­freien Städte Dessau-Roßlau, Magdeburg, Altmarkkreis Salzwedel, Helmstedt, Börde, Harz, Jerichower Land, Salzland und Stendal geflo­gen. Darüber hin­aus wird der Hubschrauber auch für Intensivtransporte in Sachsen-Anhalt und bei Bedarf ein­ge­setzt. Rund 1.300 Einsätze wer­den pro Jahr geflo­gen. Das Team besteht aus Piloten der DRF Luftrettung, Notärzten aus dem Klinikum Magdeburg und Universitätsklinikum Magdeburg sowie den Rettungsassistenten / Notfallsanitäter der JUH Regionalverband Magdeburg / Schönebeck / Jericho.

Autor: Rolf Klukowski, Berlin

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