{"id":684,"date":"2008-01-22T18:23:53","date_gmt":"2008-01-22T17:23:53","guid":{"rendered":"http:\/\/copterweb.de\/wordpress\/?p=684"},"modified":"2010-09-17T18:25:16","modified_gmt":"2010-09-17T16:25:16","slug":"2007-insgesamt-16-732-einsatze-der-zsh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/2007-insgesamt-16-732-einsatze-der-zsh\/","title":{"rendered":"2007 ins\u00adge\u00adsamt 16.732 Eins\u00e4tze der <span class=\"caps\">ZSH<\/span>"},"content":{"rendered":"<p>Insgesamt 5.975 Stunden waren die Zivilschutzhubschrauber (<span class=\"caps\">ZSH<\/span>) im ver\u00adgan\u00adgen\u00adden Jahr in der Luft. Christoph 29 ist mit 2066 der \u201eSpitzenreiter\u201d.<!--more-->Nach der Reduzierung der Luftrettungszentren mit den oran\u00adge\u00adfar\u00adbe\u00adnen Zivilschutz-Hubschraubern des Bundesministeriums des Innern von 16 auf nun\u00admehr 12 ist f\u00fcr das Jahr 2007 die ers\u00adte Statistik erschie\u00adnen, die nicht mehr antei\u00adlig Eins\u00e4tze abge\u00adge\u00adbe\u00adner oder \u00fcber\u00adnom\u00adme\u00adner Stationen ent\u00adh\u00e4lt. Vereinzelt k\u00f6n\u00adnen zu Angaben auf Homepages ein\u00adzel\u00adner Stationen oder in ande\u00adren Ver\u00f6ffentlichungen Unterschiede bestehen. Diese sind auf unter\u00adschied\u00adli\u00adche Erfassungs- und Abrechnungssysteme zur\u00fcck\u00adzu\u00adf\u00fch\u00adren.<\/p>\n<p>Entsprechend den Angaben der Bundespolizei-Fliegergruppe, die letzt\u00adlich f\u00fcr den Flugbetrieb ver\u00adant\u00adwort\u00adlich zeich\u00adnet und die Aufzeichnungen der Flight-Report-Books aus\u00adge\u00adwer\u00adtet hat, wur\u00adden mit den Hubschraubern 2007 ins\u00adge\u00adsamt 16.732 Eins\u00e4tze geflo\u00adgen.<\/p>\n<p>Die Hubschrauber waren f\u00fcr die Luftrettung ins\u00adge\u00adsamt 5.795 Stunden in der Luft. Bei der Anzahl der Eins\u00e4tze liegt Christoph 29 mit 2.066 an der Spitze. Die Aufzeichnungen des Rettungszentrums Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ent\u00adhal\u00adten 2.131 Eins\u00e4tze, wobei alle Alarmierungen der medi\u00adzi\u00adni\u00adschen Besatzung ber\u00fcck\u00adsich\u00adtigt sind. Alle ande\u00adren Stationen kom\u00admen auf \u00fcber 1.000 Eins\u00e4tze. Die meis\u00adten Flugstunden wur\u00adden in Kempten erreicht. Hier wir\u00adken sich die vie\u00adlen Fl\u00fcge in die Berge aus. Mit ins\u00adge\u00adsamt 1.811 Eins\u00e4tzen waren durch\u00adschnitt\u00adlich 10,82 % Fehleins\u00e4tze zu ver\u00adzeich\u00adnen. Auff\u00e4llig ist der rela\u00adtiv hohe Anteil in K\u00f6ln (19.25 %), Duisburg (19,17 %) und Hamburg (17,57 %). In die\u00adsen Ballungszentren wir\u00adken sich die Strukturen des boden\u00adge\u00adbun\u00adde\u00adnen Rettungsdienstes aus, in die die Hubschrauber als Notarzt-besetz\u00adtes Rettungsmittel ein\u00adge\u00adbun\u00adden sind. Entsprechend wei\u00adsen die\u00adse drei Stationen auch ein rela\u00adtiv nied\u00adri\u00adges Flugstundenaufkommen auf.<\/p>\n<p>Es wur\u00adden 4.901 Betroffene im Hubschrauber trans\u00adpor\u00adtiert, 4.222 davon anl\u00e4ss\u00adlich von Prim\u00e4reins\u00e4tzen. Der Anteil von Sekund\u00e4rtransporten am gesam\u00adten Einsatzaufkommen betr\u00e4gt durch\u00adschnitt\u00adlich 4,05 %. In Traunstein wur\u00adden 7,98 % der Transporte (= 108) im Sekund\u00e4rbereich durch\u00adge\u00adf\u00fchrt. Den gerings\u00adten Anteil weist Hamburg mit 1,16 % auf. Damit wird deut\u00adlich, dass Rettungshubschrauber immer noch ihrer Funktion als schnel\u00adler Notarztzubringer gerecht wer\u00adden, vie\u00adle Patienten boden\u00adge\u00adbun\u00adden trans\u00adpor\u00adtiert wer\u00adden.<\/p>\n<p>Mit 0,05 % haben die ins\u00adge\u00adsamt 8&nbsp;Fl\u00fcge zum Transport von Organen, Blut oder Medikamenten einen mini\u00adma\u00adlen Anteil. H\u00f6her ist mit 0,35 der Einsatz zu Suchfl\u00fcgen (= 59). Hier fal\u00adlen Traunstein mit 36 und K\u00f6ln mit 10 auf. Die Erkl\u00e4rung d\u00fcrf\u00adte in der geo\u00adgra\u00adphi\u00adschen Lage am Chiemsee\/Berge und dem Rhein zu fin\u00adden sein.<\/p>\n<p>Leider feh\u00adlen in den Angaben, die Copterweb zur Verf\u00fcgung ste\u00adhen, inter\u00ades\u00adsie\u00adren\u00adde Details zu Windeneins\u00e4tzen in Eutin\/Siblin (Christoph 12) oder Hamburg (Christoph 29). Ebenso ist nicht bekannt, wie sich bis\u00adher die neu\u00aden <span class=\"caps\">ZSH<\/span> in den bei\u00adden S\u00fcdstationen Christoph 14 und 17 bew\u00e4hrt haben, ver\u00adf\u00fc\u00adgen doch nur sie \u00fcber Lasthaken zum Einsatz des Bergetaus. Diese Option hat sich in der Vergangenheit in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Bergwacht zur Menschenrettung auf\u00adgrund der beson\u00adde\u00adren geo\u00adgra\u00adphi\u00adschen Bedingungen in den Bergen bew\u00e4hrt. Bei Christoph 9&nbsp;ist nicht bekannt, wie vie\u00adle Eins\u00e4tze auf\u00adgrund bestehen\u00adder Kooperation in den Niederlanden durch\u00adge\u00adf\u00fchrt wur\u00adden.<\/p>\n<p>Insgesamt befin\u00adden sich sowohl die Anzahl der Eins\u00e4tze als auch die geflo\u00adge\u00adnen Stunden in der Luftrettung im nor\u00adma\u00adlen Rahmen. J\u00e4hrliche Schwankungen bis zu 10 % sind durch\u00adaus bei allen Betreibern \u00fcblich. Die Zahlen bele\u00adgen, dass die Zivilschutz-Hubschrauber nach wie vor einen erheb\u00adli\u00adchen Anteil im fl\u00e4\u00adchen\u00adde\u00adcken\u00adden Luftrettungsnetz in Deutschland haben, auch wenn h\u00e4u\u00adfig ver\u00adges\u00adsen wird, dass bis zur Errichtung der ers\u00adten 18 Luftrettungszentren das Bundesministerium des Innern die ma\u00df\u00adgeb\u00adli\u00adche Rolle gespielt hat.<br>\n<a href=\"http:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/220108_3_500.html.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-685\" title=\"220108_3_500.html\" src=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/220108_3_500.html.jpg\" alt width=\"485\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/220108_3_500.html.jpg 485w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/220108_3_500.html-300x205.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\"><\/a> Artikel: Ulrich Schr\u00f6er, Freier Fachjournalist, Bonn<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insgesamt 5.975 Stunden waren die Zivilschutzhubschrauber (<span class=\"caps\">ZSH<\/span>) im ver\u00adgan\u00adgen\u00adden Jahr in der Luft. 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