{"id":7555,"date":"2016-04-30T20:25:54","date_gmt":"2016-04-30T18:25:54","guid":{"rendered":"http:\/\/copterweb.de\/wordpress\/?p=7555"},"modified":"2016-04-30T20:25:54","modified_gmt":"2016-04-30T18:25:54","slug":"15-jahre-ara-flugrettung-in-fresach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/15-jahre-ara-flugrettung-in-fresach\/","title":{"rendered":"15 Jahre <span class=\"caps\">ARA<\/span> Flugrettung in Fresach"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/RK-1-beim-Windentraining.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7556\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7556\" alt=\"RK 1 beim Windentraining-240\" src=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/RK-1-beim-Windentraining-240.jpg\" width=\"240\" height=\"162\"><\/a>Seit dem 29. April 2001 ste\u00adhen die Flugretter der Station Fresach bereit, um Menschen in Not schnel\u00adle medi\u00adzi\u00adni\u00adsche Hilfe zu brin\u00adgen. Der Hubschrauber der <span class=\"caps\">ARA<\/span> Flugrettung war zuerst am Flughafen Klagenfurt und in Spittal\/Drau sta\u00adtio\u00adniert, bevor er 2002 sei\u00adne Heimat in Fresach fand. Seit der Gr\u00fcndung der Station leis\u00adte\u00adten die Besatzungen rund 12.000 Eins\u00e4tze.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alarm bei den rot-wei\u00ad\u00dfen Flugrettern an der Station Fresach: Ein Bergsteiger ist \u00fcber eine stei\u00adle Flanke abge\u00adst\u00fcrzt und in unzu\u00adg\u00e4ng\u00adli\u00adchem Gel\u00e4nde lie\u00adgen geblie\u00adben. Die zust\u00e4n\u00addi\u00adge Leitstelle alar\u00admiert \u201e<span class=\"caps\">RK-1<\/span>\u201c der <span class=\"caps\">ARA<\/span> Flugrettung. Bereits weni\u00adge Minuten sp\u00e4\u00adter ist die Besatzung vor Ort und beginnt mit der Rettung und Versorgung des Verletzten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">J\u00fcrgen W\u00fcrtz, Stationsleiter und Pilot in Fresach, unter\u00adstreicht die beson\u00adde\u00adre Rolle von \u201e<span class=\"caps\">RK-1<\/span>\u201c: \u201eWir ver\u00adf\u00fc\u00adgen \u00fcber eine Rettungswinde, was eine Besonderheit dar\u00adstellt. Bei Eins\u00e4tzen im Gebirge hilft die Winde wert\u00advol\u00adle Zeit zu spa\u00adren und so Leben zu ret\u00adten, da wir Verletzte mit ihr auch in sehr schwie\u00adri\u00adgem Gel\u00e4nde errei\u00adchen, ver\u00adsor\u00adgen und in eine Klinik trans\u00adpor\u00adtie\u00adren k\u00f6n\u00adnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/BK-117.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7557\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7557\" alt=\"BK 117-240\" src=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/BK-117-240.jpg\" width=\"240\" height=\"180\"><\/a>Im Gegensatz zu Hubschrauberbetreibern, die nur in der Wintersaison zu Eins\u00e4tzen flie\u00adgen, leis\u00adtet die <span class=\"caps\">ARA<\/span> Flugrettung das gan\u00adze Jahr \u00fcber t\u00e4g\u00adlich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang schnel\u00adle Notfallhilfe, ob bei lebens\u00adbe\u00addroh\u00adli\u00adchen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall oder bei Verkehrsunf\u00e4llen. F\u00fcr die ent\u00adste\u00adhen\u00adden Kosten kom\u00admen die Sozialversicherungen mit einem Pauschaltarif jedoch nur teil\u00adwei\u00adse auf: Die medi\u00adzi\u00adni\u00adsche Versorgung wird nicht erstat\u00adtet, son\u00addern nur medi\u00adzi\u00adnisch not\u00adwen\u00addi\u00adge Patiententransporte. Diese Pauschale der gesetz\u00adli\u00adchen Sozialversicherungen und der j\u00e4hr\u00adli\u00adche Zuschuss der K\u00e4rntner Landesregierung decken jedoch die Gesamteinsatzkosten der Flugrettung nicht voll\u00adst\u00e4n\u00addig ab. Die Differenz m\u00fcs\u00adsen die Hubschrauberbetreiber selbst tra\u00adgen, wenn nicht Zusatzversicherungen der Patienten ein\u00adsprin\u00adgen k\u00f6n\u00adnen. Nur bei alpi\u00adnen Freizeitunf\u00e4llen m\u00fcs\u00adsen die Patienten selbst f\u00fcr die Rettungskosten auf\u00adkom\u00admen. Diese wer\u00adden von den Sozialversicherungen nicht \u00fcber\u00adnom\u00admen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fresacher Notarzthubschrauber \u201e<span class=\"caps\">RK-1<\/span>\u201c ist mit erfah\u00adre\u00adnen Piloten, Not\u00e4rzten, Windenoperatoren\/Notfallsanit\u00e4tern und Flugrettern besetzt und medi\u00adzin\u00adtech\u00adnisch voll aus\u00adge\u00adstat\u00adtet. Er wird in Mittel- und Oberk\u00e4rnten, vor allem in den Gebieten um den Katschberg im Norden, den Weissensee im Westen, das Dreil\u00e4ndereck im S\u00fcden und den W\u00f6rthersee alar\u00admiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00f6ster\u00adrei\u00adchi\u00adsche <span class=\"caps\">ARA<\/span> Flugrettung gemein\u00adn\u00fct\u00adzi\u00adge GmbH betreibt in Fresach und Reutte pro\u00adfes\u00adsio\u00adnel\u00adle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Das Luftrettungsunternehmen mit Sitz in Klagenfurt geh\u00f6rt zur <span class=\"caps\">DRF<\/span> Luftrettung und ist ein nach g\u00fcl\u00adti\u00adgen Richtlinien f\u00fcr die Luftfahrt lizen\u00adzier\u00adtes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (<span class=\"caps\">AOC<\/span>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktueller Einsatzbericht der Fresacher Flugrette<\/strong>r<br>Dass der Fresacher Notarzthubschrauber nicht nur hoch oben in den Bergen wich\u00adtig ist, zeigt der Fall eines 1-J\u00e4hrigen vor weni\u00adgen Tagen: Neugierig greift der Junge am fr\u00fc\u00adhen Morgen nach dem frisch gebr\u00fch\u00adten Tee sei\u00adner Mutter. Die Kanne auf dem Tisch kippt, das kochend hei\u00ad\u00dfe Wasser ergie\u00dft sich direkt \u00fcber Gesicht, Hals, Schulter und Arm des Jungen. \u201eEtwa f\u00fcnf bis sie\u00adben Prozent sei\u00adner Haut waren betrof\u00adfen, er hat\u00adte Verbrennungen zwei\u00adten und drit\u00adten Grades\u201c, so Notfallsanit\u00e4ter Christian Zl\u00f6bl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mutter w\u00e4hlt sofort die Notrufnummer 144, die Leitstelle alar\u00admiert einen Rettungswagen und die Fresacher Flugretter. Im Rettungswagen ver\u00adsor\u00adgen Christian Zl\u00f6bl und Hubschraubernot\u00e4rztin Dr. Gerhild Buxbaum die Wunden des klei\u00adnen Patienten mit ste\u00adri\u00adlen Verb\u00e4nden und ver\u00adab\u00adrei\u00adchen ihm Schmerzmittel. \u201eDurch die Verbrennung und die zer\u00adst\u00f6r\u00adten Hautareale kommt es zu einem Fl\u00fcssigkeitsverlust, der bei Kleinkindern beson\u00adders gef\u00e4hr\u00adlich ist. Gleichzeitig kann man einem klei\u00adnen K\u00f6rper nicht zu viel Fl\u00fcssigkeit auf ein\u00admal zuf\u00fch\u00adren. Die Infusionen m\u00fcs\u00adsen genau\u00ades\u00adtens dosiert sein\u201c, erkl\u00e4rt Notfallsanit\u00e4ter Christian Zl\u00f6bl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die n\u00e4chs\u00adte Spezialklinik f\u00fcr Brandverletzungen liegt in Graz \u2013 drei Autostunden vom Einsatzort ent\u00adfernt. \u201eMit dem Hubschrauber dau\u00adert der Flug nur rund 40 Minuten. Die Flugrettung ist bei einem sol\u00adchen Einsatz unschlag\u00adbar\u201c, wei\u00df Pilot und Stationsleiter J\u00fcrgen W\u00fcrtz. Die Mutter des klei\u00adnen Patienten darf den Flug beglei\u00adten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: Pressemitteilung der <span class=\"caps\">DRF<\/span> Luftrettung vom 29. April 2016<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 29. April 2001 ste\u00adhen die Flugretter der Station Fresach bereit, um Menschen in Not schnel\u00adle medi\u00adzi\u00adni\u00adsche Hilfe zu brin\u00adgen. 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