{"id":9874,"date":"2019-12-04T07:17:53","date_gmt":"2019-12-04T06:17:53","guid":{"rendered":"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/?p=9874"},"modified":"2019-12-04T07:17:55","modified_gmt":"2019-12-04T06:17:55","slug":"westpfalz-schon-mehr-als-300-notfalleinsaetze-von-christoph-66","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/westpfalz-schon-mehr-als-300-notfalleinsaetze-von-christoph-66\/","title":{"rendered":"Westpfalz: Schon mehr als 300 Notfalleins\u00e4tze von \u201eChristoph 66\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Christoph-66.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"240\" height=\"180\" class=\"alignleft wp-image-9875\" alt src=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Christoph-66.jpg\" srcset=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Christoph-66.jpg 1200w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Christoph-66-300x225.jpg 300w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Christoph-66-768x576.jpg 768w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Christoph-66-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\"><\/a>Der in der Westpfalz sta\u00adtio\u00adnier\u00adte neue Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (<span class=\"caps\">ITH<\/span>) der gemein\u00adn\u00fct\u00adzi\u00adgen <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Luftrettung ist seit sei\u00adnem Betriebsbeginn am 2. September 2019 bereits mehr als 300-mal aus\u00adge\u00adr\u00fcckt. Das geht aus der Einsatzbilanz der ers\u00adten drei Monate her\u00advor. Damit fliegt der <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Rettungshubschrauber im Durchschnitt drei bis vier Eins\u00e4tze am Tag. Seinen Interimsstandort hat der Helikopter mit dem Funkrufnamen \u201eChristoph 66\u201c auf dem Segelflugplatz E\u00dfweiler im Landkreis Kusel. Die Mehrzahl der 306 Eins\u00e4tze in der Westpfalz wur\u00adde im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern geflo\u00adgen \u2013 rund 70 Prozent und dort vor allem im Landkreis Kusel (rund 26 Prozent), in der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern (rund 20 Prozent) sowie dem Donnersbergkreis (rund 16 Prozent). Alle wei\u00adte\u00adren Patienten wur\u00adden in umlie\u00adgen\u00adden Rettungsdienstbereichen not\u00adfall\u00adme\u00addi\u00adzi\u00adnisch ver\u00adsorgt, die meis\u00adten davon im Landkreis Bad-Kreuznach (rund 10 Prozent). Bis auf weni\u00adge Einzelf\u00e4lle war \u201eChristoph 66\u201c nur in Rheinland-Pfalz unter\u00adwegs.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Alarmierungen han\u00addel\u00adte es sich in 84 Prozent der F\u00e4lle um Rettungseins\u00e4tze wegen inter\u00adnis\u00adti\u00adscher Notf\u00e4lle wie zum Beispiel aku\u00adter Herzkreislauferkrankungen oder bei Verkehrsunf\u00e4llen, Schlaganf\u00e4llen, Freizeit-, Arbeits- und h\u00e4us\u00adli\u00adchen Unf\u00e4llen. Die \u00fcbri\u00adgen 16 Prozent ent\u00adfie\u00adlen auf inten\u00adsiv\u00adme\u00addi\u00adzi\u00adni\u00adsche Verlegungsfl\u00fcge von Klinik zu Klinik. Geflogen wird auf\u00adtrags\u00adge\u00adm\u00e4\u00df von Sonnenaufgang, fr\u00fc\u00adhes\u00adtens 7&nbsp;Uhr, bis Sonnenuntergang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ers\u00adte Fazit der neu\u00aden Lebensretter aus der Luft f\u00e4llt posi\u00adtiv aus: \u201eWir sind von den Menschen in der Westpfalz sehr freund\u00adlich emp\u00adfan\u00adgen wor\u00adden. Die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten vor Ort ist sehr pro\u00adfes\u00adsio\u00adnell. Mit den \u00c4rzten in den Kliniken der Region sind wir zudem in engem Austausch, um die Patienten\u00fcbergabe noch wei\u00adter zu opti\u00admie\u00adren\u201c, sagt Hubschrauberarzt Dr. Jens Schwietring, Regionalleiter Medizin West.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/C66-Start.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"240\" height=\"180\" class=\"alignright wp-image-9876\" alt src=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/C66-Start.jpg\" srcset=\"https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/C66-Start.jpg 1200w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/C66-Start-300x225.jpg 300w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/C66-Start-768x576.jpg 768w, https:\/\/copterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/C66-Start-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"dquo\">\u201e<\/span>Christoph 66\u201c wird als \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adcher Hubschrauber von der Leitstelle Kaiserslautern dis\u00adpo\u00adniert. Die Entscheidung, wer die Hilfe des Hubschraubers ben\u00f6\u00adtigt und an wel\u00adchem Ort, ent\u00adschei\u00addet ein\u00adzig die Leitstelle. Sie dis\u00adpo\u00adniert das jeweils n\u00e4chst\u00adge\u00adle\u00adge\u00adne, am bes\u00adten geeig\u00adne\u00adte Rettungsmittel. \u201eWir hel\u00adfen dort, wo wir gebraucht wer\u00adden\u201c, erkl\u00e4rt Pilot R\u00fcdiger Neu, Regionalleiter Flugbetrieb S\u00fcd-West. \u201eWir ste\u00adhen mit der Leitstelle in einem ver\u00adtrau\u00adens\u00advol\u00adlen Austausch, um die jeweils bes\u00adte Transportl\u00f6sung f\u00fcr den Patienten zu fin\u00adden \u2013 auch wenn das im Einzelfall bedeu\u00adtet, dass der Patient boden\u00adge\u00adbun\u00adden trans\u00adpor\u00adtiert wird, wenn dies bes\u00adser f\u00fcr ihn ist\u201c, betont Pilot Neu und stellt klar: \u201eFlug- und Patientensicherheit haben bei uns h\u00f6chs\u00adte Priorit\u00e4t, wir flie\u00adgen kei\u00adne Eins\u00e4tze um jeden Preis aus finan\u00adzi\u00adel\u00adlen Motiven her\u00adaus.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Intensivtransporthubschrauber (<span class=\"caps\">ITH<\/span>) des Typs <span class=\"caps\">H145<\/span> geh\u00f6rt zu den moderns\u00adten Rettungshubschraubern. Als soge\u00adnann\u00adter Dual Use Hubschrauber eig\u00adnet er sich auch bes\u00adtens f\u00fcr Inkubatortransporte schwer erkrank\u00adter Fr\u00fch- und Neugeborener sowie f\u00fcr ECMO-Transporte schwer lun\u00adgen\u00adkran\u00adker Patienten. In der Westpfalz wird der Hubschrauber mit einem Anteil von bis\u00adher 16 Prozent an Verlegungstransporten sei\u00adnem \u00fcber\u00adre\u00adgio\u00adna\u00adlen Einsatzauftrag in jeder Hinsicht gerecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Westpfalz-Klinikum, der Uniklinik Homburg und der Klinik in Idar-Oberstein ste\u00adhen der <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Luftrettung zuver\u00adl\u00e4s\u00adsi\u00adge Partner f\u00fcr eine hoch\u00adqua\u00adli\u00adfi\u00adzier\u00adte Notfallversorgung an der Seite. Deren \u00c4rzte wer\u00adden nach gr\u00fcnd\u00adli\u00adcher Einarbeitung auf dem Hubschrauber ein\u00adge\u00adsetzt. Dies dient der eige\u00adnen Sicherheit und der Patientensicherheit. Bei Spezialeins\u00e4tzen mit <span class=\"caps\">ECMO<\/span> oder Inkubator ist ein abge\u00adstimm\u00adtes Transportkonzept mit der abge\u00adben\u00adden Klinik essen\u00adzi\u00adell f\u00fcr die Patientensicherheit. Diese Konzepte wer\u00adden zusam\u00admen mit den Kliniken erar\u00adbei\u00adtet. Bei der <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Luftrettung gilt grund\u00ads\u00e4tz\u00adlich: Planbare Verlegungstransporte von Klinik zu Klinik wer\u00adden ohne gr\u00fcnd\u00adli\u00adche vor\u00adhe\u00adri\u00adge Abkl\u00e4rung des Patientenzustandes durch den Hubschrauberarzt mit dem abge\u00adben\u00adden Klinikarzt nicht durch\u00adge\u00adf\u00fchrt. Dies gilt umso mehr f\u00fcr Spezialtransporte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entgegen weit ver\u00adbrei\u00adte\u00adter Meinung k\u00f6n\u00adnen plan\u00adba\u00adre Verlegungstransporte weder von der Klinik noch von der Leitstelle Kaiserslautern direkt beauf\u00adtragt wer\u00adden. Nach den gel\u00adten\u00adden Vorschriften in Rheinland-Pfalz sind sol\u00adche Eins\u00e4tze zur Dispositionsentscheidung an eine durch \u00c4rzte unter\u00adst\u00fctz\u00adte Koordinierungsstelle des Landes in Mainz zu geben. Erst nach deren Freigabe wird ein Einsatz aus\u00adge\u00adf\u00fchrt. Die Verlegung von Patienten kann so nicht von der Crew eines Rettungshubschraubers gesteu\u00adert wer\u00adden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gro\u00ad\u00dfen Vorteile des Hubschraubers sind sei\u00adne Einsatzgeschwindigkeit von rund 230&nbsp;km\/h, sei\u00adne Schnelligkeit und sei\u00adne Unabh\u00e4ngigkeit von schwie\u00adri\u00adgen Stra\u00dfen- oder Verkehrslagen. So kann er 70 Kilometer Entfernung in nur 20 Minuten zur\u00fcck\u00adle\u00adgen. Der Hubschrauber hat f\u00fcnf zuge\u00adlas\u00adse\u00adne Sitzpl\u00e4tze sowie eine modu\u00adla\u00adre und hoch fle\u00adxi\u00adble Kabinenausstattung, so dass Notarzt und Notfallsanit\u00e4ter opti\u00adma\u00adlen Zugang zum Patienten haben. Technisch ist er auch bes\u00adtens f\u00fcr Fl\u00fcge in der Dunkelheit geeig\u00adnet. Diese wur\u00adden in der Westpfalz jedoch nicht beauf\u00adtragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die offi\u00adzi\u00adel\u00adle Inbetriebnahme von \u201eChristoph 66\u201c gem\u00e4\u00df Ausschreibung war am Montag, 14. Oktober 2019. Der vor\u00adge\u00adzo\u00adge\u00adne Start am 2. September war not\u00adwen\u00addig gewor\u00adden, um die not\u00adfall\u00adme\u00addi\u00adzi\u00adni\u00adsche Versorgung der Bev\u00f6lkerung aus der Luft l\u00fccken\u00adlos zu garan\u00adtie\u00adren. So wur\u00adde der Betrieb von \u201eChristoph 66\u201c durch die <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Luftrettung inner\u00adhalb weni\u00adger Tage auf\u00adge\u00adnom\u00admen. Der Standort E\u00dfweiler liegt geo\u00adgra\u00adfisch ide\u00adal, weil von dort der gesam\u00adte Rettungsdienstbereich abge\u00addeckt wer\u00adden kann.<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung der <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Luftrettung gGmbH vom 3. Dezember 2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der in der Westpfalz sta\u00adtio\u00adnier\u00adte neue Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (<span class=\"caps\">ITH<\/span>) der gemein\u00adn\u00fct\u00adzi\u00adgen <span class=\"caps\">ADAC<\/span> Luftrettung ist seit sei\u00adnem Betriebsbeginn am 2. September 2019 bereits mehr als 300-mal aus\u00adge\u00adr\u00fcckt. Das geht aus der Einsatzbilanz der ers\u00adten drei Monate her\u00advor. 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