Verticon 2026

Die Verticon (frü­her Heli-Expo) fand die­ses Jahr in der Zeit vom 9. — 12. März in Atlanta statt. Sie ist die welt­weit die größ­te Konferenz- und Fachmesse für Hubschrauber und senk­recht star­ten­de Luftfahrzeuge. Mit 684 Ausstellern und 64 aus­ge­stell­ten Luftfahrzeugen erstreck­te sich die­ses Jahr die Ausstellungsfläche über das gesam­te Georgia World Congress Center. Verschiedene Hubschrauberunternehmen, dar­un­ter auch meh­re­re euro­päi­sche Luftrettungsorganisationen, haben auf der inter­na­tio­na­len Hubschraubermesse neue Hubschrauber u. a. bei Airbus Helicopters, Bell Textron Inc. und MD Helicopters bestellt oder lang­fris­ti­ge Beschaffungsvereinbarungen geschlos­sen. Im Mittelpunkt ste­hen dabei bei Airbus Helicopters die leich­ten zwei­mo­to­ri­gen Muster H135, H145 sowie der neu ent­wi­ckel­te Typ H140. Bei Bell Textron Inc. steht die Bell 407GXi und bei MD Helicopters die neu­es­te Version der MD 500-Familie, die MD 564 im Fokus.

ADAC Luftrettung und Airbus unter­zeich­nen Rahmenvertrag für Hubschrauber H135, H140 und H145
Die ADAC Luftrettung, einer der größ­ten euro­päi­schen Betreiber von Helicopter Emergency Medical Services (HEMS), und Airbus Helicopters haben die Unterzeichnung eines stra­te­gi­schen lang­fris­ti­gen Rahmenvertrags für Airbus H135-, H140- und H145-Hubschrauber bekannt gege­ben. Dieser Rahmenvertrag fes­tigt die ers­te Vereinbarung, die im ver­gan­ge­nen Jahr auf der Verticon bekannt gege­ben wur­de, wo ADAC Luftrettung als Erstkunde und Entwicklungspartner des neu­en Hubschraubers H140 vor­ge­stellt wur­de

Durch die Investition in die­se neu­en Flugzeuge set­zen wir bewusst auf moderns­te Flugtechnologie, die unse­re medi­zi­ni­sche Notfallversorgung in der Luft lang­fris­tig erheb­lich ver­bes­sern wird. Eine diver­si­fi­zier­te Flotte mit unter­schied­li­chen Hubschraubertypen ermög­licht es uns, opti­mal auf die spe­zi­fi­schen betrieb­li­chen Anforderungen medi­zi­ni­scher Notfalldienste zu reagie­ren. Und mit die­sen Flugzeugen sind wir jeder­zeit in der Lage, Rettungseinsätze durch­zu­füh­ren — rund um die Uhr und sogar in der Dunkelheit”, sag­te Frédéric Bruder, CEO der gemein­nüt­zi­gen ADAC Luftrettung. „Diese Rahmenvereinbarung stellt sicher, dass die Patienten- und Flugsicherheit — unse­re abso­lu­ten obers­ten Prioritäten — auch in Zukunft auf dem höchst­mög­li­chen Niveau blei­ben wird. Und dies wer­den wir auf bedarfs­ge­rech­te Weise errei­chen, mit gerin­ge­rem Kraftstoffverbrauch und höhe­rer Kosteneffizienz.“

Wir sind stolz dar­auf, unse­re jahr­zehn­te­lan­ge Partnerschaft mit der ADAC Luftrettung fort­zu­set­zen, um den Weg in die Zukunft der Luftrettung zu ebnen. Durch die Integration des H135, H145 und unse­rer neu­es­ten 3-Tonnen-Klasse H140 in ihre Flotte sorgt ADAC Luftrettung für maxi­ma­le Vielseitigkeit und Effizienz”, sag­te Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Dieser Rahmenvertrag unter­streicht unse­re gemein­sa­me Mission, den Besatzungen die lei­ses­ten, sichers­ten und tech­no­lo­gisch fort­schritt­lichs­ten Werkzeuge zur Verfügung zu stel­len, um jeden Tag lebens­ret­ten­de Pflege und Unterstützung für die­je­ni­gen zu bie­ten, die drin­gend Hilfe benö­ti­gen.“

Die ADAC Luftrettung, einer der größ­ten HEMS-Betreiber in Europa, setzt von ihren 37 Stationen aus 60 Airbus-Hubschrauber ein.

DRF Luftrettung erwei­tert Flotte um vier wei­te­re Airbus H145-Hubschrauber
Die DRF Luftrettung und Airbus Helicopters haben einen neu­en Auftrag über vier H145-Hubschrauber bekannt gege­ben. Diese jüngs­te Vereinbarung unter­streicht die lang­jäh­ri­ge Partnerschaft zwi­schen den bei­den Organisationen und ihr gemein­sa­mes Engagement für die Förderung der Luftrettungskapazitäten.

Unsere Mission ist es, jeder­zeit eine opti­ma­le Versorgung zum Nutzen unse­rer Patienten zu gewähr­leis­ten. Mit vier wei­te­ren H145 stär­ken wir unse­re Position als Betreiber einer der größ­ten H145-Flotten in Europa und schaf­fen gleich­zei­tig die Voraussetzungen, uns für die Zukunft zu posi­tio­nie­ren. Darüber hin­aus haben wir im ver­gan­ge­nen Jahr einen wei­te­ren wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um schnell und effek­tiv auf die Entwicklungen im Rettungsdienst reagie­ren zu kön­nen, indem wir uns für die H140 ent­schie­den und zehn neue Hubschrauber bestellt haben. Damit erhal­ten unse­re Besatzungen eine Flotte, die es ihnen ermög­licht, jeden Tag unter den best­mög­li­chen Bedingungen Leben zu ret­ten“, sag­te Krystian Pracz, CEO der DRF Luftrettung.

Die kon­ti­nu­ier­li­che Erweiterung der DRF-Flotte ist ein star­ker Beweis für das tief ver­wur­zel­te Vertrauen und die enge Partnerschaft, die wir über Jahrzehnte des gemein­sa­men Engagements für die Luftrettung auf­ge­baut haben. Wir sind sehr stolz dar­auf, dass unse­re Hubschrauber als zuver­läs­si­ge Werkzeuge für ihre hoch­qua­li­fi­zier­ten Besatzungen die­nen und jeden Tag dazu bei­tra­gen, dass sie Leben in ganz Europa ret­ten kön­nen“, sag­te Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters.

Die DRF Luftrettung ist eine der größ­ten und erfah­rens­ten Luftrettungsorganisationen in Europa. Die Organisation und ihre Tochtergesellschaften betrei­ben mehr als 50 Airbus H135- und H145-Hubschrauber an 32 Standorten in Deutschland für Notfallrettungs- und Intensivtransporte. Darüber hin­aus wer­den sie auch für spe­zi­el­le Missionen ein­ge­setzt.

ÖAMTC Flugrettung und Airbus unter­zeich­nen lang­fris­ti­gen Rahmenvertrag für Hubschrauber der Typen H135, H140 und H145
Die ÖAMTC Flugrettung und Airbus Helicopters haben die Unterzeichnung eines stra­te­gi­schen Rahmenvertrags für die Hubschrauber Airbus H135, H140 und H145 bekannt­ge­ge­ben. Dieser Rahmenvertrag bekräf­tigt die auf der letzt­jäh­ri­gen Verticon ange­kün­dig­te Vereinbarung, auf der die ÖAMTC Flugrettung als Erstkunde und Entwicklungspartner des neu­en Hubschraubers H140 vor­ge­stellt wur­de.

Für die ÖAMTC Flugrettung ist es uner­läss­lich, tech­no­lo­gisch füh­rend zu sein. Wir sind stolz dar­auf, unse­re ope­ra­ti­ve Expertise direkt in die Entwicklung des H140 ein­ge­bracht zu haben und so sicher­zu­stel­len, dass er den rea­len Anforderungen des Rettungsdienstes, unse­rer Besatzungen und Patienten gerecht wird“, sag­te Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC Flugrettung. „Dieser Hubschrauber eröff­net uns eine neue Dimension der Versorgung. Dank sei­ner gestei­ger­ten Leistung und des grö­ße­ren Platzangebots wird er allen, die ihn täg­lich nut­zen, zugu­te­kom­men. Unsere Beteiligung an der Entwicklung die­ses neu­en Fluggeräts ermög­lich­te es uns, eine erst­klas­si­ge medi­zi­ni­sche Innenausstattung zu schaf­fen. Wir sind nun bes­ser denn je gerüs­tet, um die Herausforderungen des öster­rei­chi­schen Geländes zu meis­tern und Leben zu ret­ten.“

Seit über 40 Jahren ver­bin­det Airbus und die ÖAMTC Flugrettung das gemein­sa­me Ziel, Leben zu ret­ten. Wir sind ihnen für ihr anhal­ten­des Vertrauen in unse­re Hubschrauber und Dienstleistungen sehr dank­bar“, sag­te Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Wir freu­en uns dar­auf, den H140 in sei­ner iko­ni­schen gel­ben Lackierung abhe­ben zu sehen und damit neue Maßstäbe in der Notfallversorgung in Österreich zu set­zen.“

Die ÖAMTC Flugrettung betreibt 31 Hubschrauber des Typs H135 von 18 fes­ten Standorten aus, dar­un­ter einen Intensivhubschrauber und vier zusätz­li­che Winterstützpunkte in Österreich. Im ver­gan­ge­nen Jahr flog die Fluggesellschaft über 22.000 Einsätze, im Durchschnitt 61 Einsätze pro Tag. 

Air Transport Europe bestellt Hubschrauber von Airbus H135 und H140
Air Transport Europe (ATE), ein Betreiber von Rettungsdiensten für Hubschrauber (HEMS) in der Slowakei, und Airbus Helicopters haben einen Vertrag über den Kauf eines Airbus H135 und eines Airbus H140-Hubschraubers bekannt gege­ben.

Unsere Priorität war es immer, den höchs­ten Standard der medi­zi­ni­schen Notfallversorgung zu bie­ten, was eine Flotte erfor­dert, die sowohl viel­sei­tig als auch tech­no­lo­gisch fort­schritt­lich ist. Durch die Integration des mit Helionix aus­ge­stat­te­ten H135 und des H140 in unse­re Betriebe begin­nen wir ein neu­es Niveau, das unse­re Fähigkeit ver­bes­sern wird, Patienten in her­aus­for­dern­den Umgebungen zu errei­chen und ihnen die best­mög­li­che Versorgung zu bie­ten“, sag­te Milan Hoholik, CEO von Air Transport Europe.

Wir füh­len uns geehrt, Air Transport Europe als neu­en Kunden von Airbus H140 begrü­ßen zu dür­fen, und sind stolz dar­auf, dass sie bei ihren wich­ti­gen HEMS-Operationen in der Slowakei und der Tschechischen Republik ihr Vertrauen in unse­re Hubschrauber gesetzt haben. Diese Partnerschaft spie­gelt unser gemein­sa­mes Engagement für Exzellenz in der Luftrettung wider, und wir freu­en uns dar­auf, dass unse­re Hubschrauber H135 und H140 dazu bei­tra­gen, Leben zu ret­ten und die hoch­qua­li­fi­zier­ten Besatzungen von ATE bei ihren täg­li­chen Missionen zu unter­stüt­zen“, sag­te Thomas Hein, Leiter der Region Europa bei Airbus Helicopters.

Air Transport Europe ist eine sehr erfah­re­ne Luftrettungsorganisation, die 247 HEMS-Dienste von sie­ben Stützpunkten in der Slowakei und von zwei Stützpunkten im benach­bar­ten Tschechien aus anbie­tet. Mit jahr­zehn­te­lan­ger Expertise in der Notfallrettung und im Intensivtransport ist ATE ein Pionier in der mit­tel­eu­ro­päi­schen Region und arbei­tet oft in anspruchs­vol­lem Berggebiet, wo die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Flugzeugen von größ­ter Bedeutung ist.

Japans National Police Agency ver­stärkt die Flotte der Strafverfolgungsbehörden mit der Bestellung von drei Airbus H135-Hubschraubern
Die japa­ni­sche Polizeibehörde (NPA) hat im Rahmen ihres lau­fen­den Flottenmodernisierungsprogramms drei H135-Hubschrauber bestellt. Diese viel­sei­ti­gen Hubschrauber wer­den in den Polizeidienststellen Hokkaido, Shimane und Miyagi ein­ge­setzt, wodurch ihre Kapazitäten für mehr­stu­fi­ge Strafverfolgungsmissionen, die Patrouillen, Such- und Rettungsdienste sowie tak­ti­sche Transporte abde­cken, ver­bes­sert wer­den. Diese jüngs­te Übernahme ver­stärkt die lang­jäh­ri­ge Partnerschaft zwi­schen Airbus und der NPA und erhöht die gesam­te Airbus-Flotte der Agentur auf 26 Einheiten.

Wir füh­len uns geehrt, dass die Nationale Polizeibehörde wei­ter­hin auf die H135 ver­traut”, sag­te Jean-Luc Alfonsi, Geschäftsführer von Airbus Helicopters in Japan. Die bewähr­te Zuverlässigkeit und hohe Leistung des H135 machen ihn zur end­gül­ti­gen Plattform für die Strafverfolgung. Wir sind wei­ter­hin bestrebt, umfas­sen­de Unterstützung zu leis­ten, die not­wen­dig ist, um sicher­zu­stel­len, dass die NPA ihre kri­ti­schen Missionsanforderungen in ganz Japan erfüllt.

Dieser Auftrag folgt auf die erfolg­rei­che Lieferung einer H135 an die Präfekturpolizei Hiroshima Ende 2025. Dieser Hubschrauber arbei­tet nun zusam­men mit der AS365 der Abteilung und zeigt die naht­lo­se Integration von Airbus-Assets in kom­ple­xe Betriebsabläufe.

Die leich­te, zwei­mo­to­ri­ge H135 von Airbus ver­fügt über die fort­schritt­lichs­ten Technologien, dar­un­ter die Helionix Avionik-Suite von Airbus Helicopters, die neben dem 4-Achsen-Autopiloten auch ein inno­va­ti­ves Cockpit-Layout bie­tet, um das Situationsbewusstsein zu ver­bes­sern. Das Cockpit des H135 ist mit drei gro­ßen elek­tro­ni­schen Displays aus­ge­stat­tet und ist mit einer Nachtsichtbrille kom­pa­ti­bel, die einen First Limit Indicator ent­hält, der die ent­spre­chen­den Motorinstrumentendaten für den Piloten in einem Indikator her­vor­hebt. In Japan pro­fi­tie­ren H135-Betreiber von erst­klas­si­gen Inlandstrainings im japa­ni­schen H135-Vollflugsimulatorzentrum von Airbus Helicopters in Kobe.

Derzeit sind 98 H135 in ganz Japan im Einsatz, wobei 15 Einheiten für die Strafverfolgung bestimmt sind. Weltweit ist die H135-Familie nach wie vor Marktführer mit über 1.600 Hubschraubern welt­weit und 8 Millionen Flugstunden in allen Missionssegmenten.

Portfolio H140, H135 und H145
Der H140 ist die neu­es­te Ergänzung des Portfolios von Airbus Helicopters. Sie wur­de im März letz­ten Jahres vor­ge­stellt. Der H140 legt in der leich­ten zwei­mo­to­ri­gen Kategorie die Messlatte für Leistung, Wirtschaftlichkeit sowie Komfort für Passagiere und Besatzung höher. Es han­delt sich um ein Rotorfahrzeug der 3-Tonnen-Klasse, das das aktu­el­le leich­te Zwillingsangebot von Airbus Helicopters für die medi­zi­ni­schen Notfalldienste, den Personenverkehr sowie die pri­va­te und geschäft­li­che Luftfahrt ergänzt. Die Inbetriebnahme des Hubschraubers ist für das Segment der medi­zi­ni­schen Notfalldienste im Jahr 2028 geplant.

Der H135 ist welt­weit Marktführer bei HEMS, gefolgt vom H145. Beide Hubschrauber sind mit der Helionix-Avionik-Suite von Airbus aus­ge­stat­tet, was die Komplementarität ver­bes­sert und einen nahe­zu naht­lo­sen Übergang von einem Typ zum ande­ren ermög­licht, wäh­rend die Funktionen die Sicherheit erhö­hen und die Arbeitsbelastung der Piloten ver­rin­gern. Ihre beson­ders gerin­ge akus­ti­sche Präsenz macht den H135 und den H145 zu den lei­ses­ten Hubschraubern ihrer Klasse, wäh­rend ihre CO2-Emissionen unter ihren direk­ten

Insgesamt sind mehr als 1.800 Hubschrauber der H145-Familie im Einsatz, die ins­ge­samt mehr als 8,5 Millionen Flugstunden ver­zeich­nen. Der H145 wird von zwei Safran Arriel 2E-Motoren ange­trie­ben und ist mit einer voll­stän­di­gen digi­ta­len Motorsteuerung (FADEC) und der digi­ta­len Avionik-Suite von Helionix aus­ge­stat­tet. Es umfasst einen leis­tungs­star­ken 4-Achsen-Autopiloten, der die Sicherheit erhöht und die Arbeitsbelastung der Piloten redu­ziert. Sein beson­ders gerin­ger akus­ti­scher Platzbedarf macht den H145 zum lei­ses­ten Hubschrauber sei­ner Klasse, wäh­rend sei­ne CO2-Emissionen unter den Konkurrenten am nied­rigs­ten sind.

Bristow erhält ers­te Airbus H160 von Milestone für Offshore-Transporte in Nigeria
Die Bristow Group Inc. hat die ers­ten bei­den von fünf Airbus H160-Hubschraubern, die von der Milestone Aviation Group geleast wur­den, offi­zi­ell über­nom­men. Diese Ankunft mar­kiert einen wich­ti­gen Meilenstein für die Einführung die­ses Hubschraubers der nächs­ten Generation auf dem afri­ka­ni­schen Kontinent. Die Hubschrauber wer­den der­zeit in Nigeria für ihren geplan­ten Einsatz auf See in den kom­men­den Monaten vor­be­rei­tet. Diese Übergabe folgt der im ver­gan­ge­nen Jahr ange­kün­dig­ten Vereinbarung über fünf von Milestone geleas­te H160. Die Ankunft die­ser Hubschrauber in Nigeria mar­kiert den Beginn einer neu­en Ära für den Offshore-Transport in der Region und bie­tet den Kunden von Bristow die tech­no­lo­gisch fort­schritt­lichs­ten und treib­stoff­ef­fi­zi­en­tes­ten Hubschrauber ihrer Klasse.

Die Einführung des H160 in Nigeria ist ein bedeu­ten­der Fortschritt für unse­re Offshore-Aktivitäten in Westafrika“, sag­te Stu Stavely, Chief Operating Officer, Offshore Energy Services, Bristow Group. „Dieses Fluggerät ver­eint fort­schritt­li­che Technologie, ope­ra­ti­ve Flexibilität und ver­bes­ser­te Treibstoffeffizienz und stärkt damit unse­re Fähigkeit, unse­ren Kunden siche­re, zuver­läs­si­ge und kos­ten­güns­ti­ge Transporte zu bie­ten. Sein Leistungsprofil, ins­be­son­de­re sei­ne Reichweite, die Nutzlastkapazität in einer 12-Passagier-Konfiguration und die Möglichkeit, von klei­ne­ren Hubschrauberlandeplätzen aus zu ope­rie­ren, ver­schaf­fen Bristow einen kla­ren Wettbewerbsvorteil in die­sem Markt. Wir sind über­zeugt, dass der H160 eine wich­ti­ge Rolle bei der Unterstützung der sich wan­deln­den Bedürfnisse des Energiesektors in der gesam­ten Region spie­len wird.“

Milestone freut sich, Bristow bei der Anmietung von fünf neu­en H160 zu unter­stüt­zen und ist damit der ers­te Leasinggeber, der die­sen Hubschraubertyp in die Flotte von Bristow auf­nimmt“, sag­te Pat Sheedy, CEO von Milestone. „Unsere kon­ti­nu­ier­li­chen Investitionen in die nächs­te Generation von mit­tel­schwe­ren und über­mit­tel­schwe­ren Hubschraubern gewähr­leis­ten, dass unse­re Kunden Zugang zu den effi­zi­en­tes­ten und leis­tungs­fä­higs­ten Hubschraubern auf dem Markt haben und damit mis­si­ons­kri­ti­sche Einsätze welt­weit unter­stüt­zen kön­nen. Wir schät­zen die enge Zusammenarbeit mit Bristow und Airbus und freu­en uns dar­auf, unse­re Partnerschaft in den kom­men­den Jahren wei­ter zu stär­ken.“

Die Ankunft der ers­ten bei­den H160 in Nigeria ist ein stol­zer Moment für Airbus Helicopters. Unser neu­es­tes zwei­mo­to­ri­ges Hubschraubermodell wird nun für die Offshore-Einsätze von Bristow bereit sein“, sag­te Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Diese Auslieferung unter­streicht unser Engagement für den Energiesektor mit einem Hubschrauber, der dank sei­nes um 18 % redu­zier­ten Treibstoffverbrauchs neue Maßstäbe in punc­to Sicherheit, Komfort und Wettbewerbsfähigkeit setzt. Wir freu­en uns dar­auf, den H160 im Einsatz zu sehen und unse­re lang­jäh­ri­ge Partnerschaft mit Bristow und Milestone fort­zu­set­zen.“

Mit der geplan­ten Auslieferung von drei wei­te­ren H160, die den Vertrag über fünf Hubschrauber abschlie­ßen, ist Bristow in der Lage, eine der moderns­ten und leis­tungs­fä­higs­ten Flotten in Afrika zu betrei­ben und mis­si­ons­kri­ti­sche Dienstleistungen für die Energiewirtschaft zu unter­stüt­zen.

NTCSA bestellt Bell 407GXi
Der süd­afri­ka­ni­sche Elektrizitätsnetzbetreiber NTCSA (National Transmission Company South Africa) hat wäh­rend der Verticon 2026 einen Kaufvertrag über sie­ben Bell 407GXi unter­zeich­net. Das Unternehmen will mit den Helikoptern Flüge zur Kontrolle der Hochspannungsleitungen in Südafrika durch­füh­ren und plant, die Hubschrauber für betrieb­li­che Aufgaben im Zusammenhang mit dem Elektrizitätsnetz des Landes zu nut­zen.

Monde Bala, der Hauptgeschäftsführer (CEO) des NTCSA, sag­te in Atlanta: NTCSA erwar­tet mit Spannung die Ankunft der sie­ben neu­en Hubschrauber vom Typ Bell 407GXi gemäß unse­rer Vereinbarung mit Bell Textron Inc. Im Zuge der Erneuerung und Modernisierung unse­rer Hubschrauberflotte kommt die Lieferung genau zum rich­ti­gen Zeitpunkt. Wir füh­ren eines der größ­ten Bauprogramme unse­rer Geschichte durch und errich­ten lan­des­weit über 14.000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungsleitungen, um die neu­en Erzeugungskapazitäten zu unter­stüt­zen. Gleichzeitig ist die Aufrechterhaltung der Integrität unse­res bestehen­den Übertragungsnetzes von ent­schei­den­der Bedeutung. Ein zuver­läs­si­ger Hubschrauberdienst ist für die­se Arbeiten uner­läss­lich, und die Hubschrauber vom Typ Bell 407GXi wer­den eine zen­tra­le Rolle bei der Stärkung unse­rer Einsatzfähigkeit spie­len.“

Die Bell 407GXi ist ein leich­ter, ein­mo­to­ri­ger Turbinenhubschrauber, der mit einem Garmin G1000H TXi-Avionikpaket aus­ge­rüs­tet ist. Angetrieben von einem Rolls-Royce-C47E/4-Triebwerk erreicht er eine Reisegeschwindigkeit von 133 Knoten und bie­tet sie­ben Insassen Platz. Das Muster ist für den Single-Pilot-IFR-Betrieb zuge­las­sen. Die maxi­ma­le Reichweite beträgt 337 nau­ti­sche Meilen, umge­rech­net 624 Kilometer.

MD Helicopters hat die MD 564 mit Sechsblattrotor vor­ge­stellt
Ebenfalls auf der Messe hat MD Helicopters aus Mesa, Arizona, sein neu­es­tes Hubschraubermuster ent­hüllt. Die MD 564 ist das neu­es­te Mitglied der MD 500-Hubschrauberfamilie.

Die MD 564 ist ein ein­mo­to­ri­ger leich­ter Turbinenhubschrauber und zielt auf Betreiber, die eine grö­ße­re Endurance und bes­se­re Hot-and-High-Leistungen benö­ti­gen. Dazu hat MD Helicopters die MD 564 mit einem neu­en Sechsblatt-Hauptrotor und einem Vierblatt-Heckrotor aus­ge­rüs­tet. Als Antrieb dient ein Rolls-Royce 250-C47E/3-Triebwerk, wel­ches über eine Zweikanal-FADEC-Steuerung kon­trol­liert wird. Das Triebwerk lie­fert mit 675 Wellen-PS 25 Wellen-PS mehr als das 250-C30-Triebwerk in der MD 530F.

Bei der Avionik set­zen die Konstrukteure von MD Helicopters auf das Avionikpaket G500H TXi von Garmin, das auch IFR-Flüge erlaubt. Allerdings bie­tet der Hersteller die MD 564 zunächst nur ohne Autopilot an.

Nach Berechnungen von MD Helicopters lie­gen die Betriebskosten des neu­en Musters zwi­schen 30 und 40 Prozent unter denen von kon­kur­rie­ren­den Hubschraubermustern. Die Endurance der MD 564 gibt der Hersteller mit 400 nau­ti­schen Meilen (741 Kilometern) und die Endurance mit vier Stunden an. Dank der Überarbeitung soll die MD 564 650 lbs (295 Kilogramm) mehr inter­ne Last zula­den kön­nen. Die exter­ne Last soll sogar im Vergleich zur bis­he­ri­gen MD 500-Version um 750 lbs (340 Kilogramm) höher lie­gen.

Autor: Rolf Klukowski, Berlin unter Beachtung der Pressemitteilungen von Airbus Helicopters, Bell Textron Inc. und MD Helicopters

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