ARA Flugrettung und ARBÖ heben gemein­sam ab

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OPC Feb18 H145 ARA Flugrettung-240 (2)Die ARA Flugrettung und der Automobilklub ARBÖ star­ten am 1. April offi­zi­ell ihre Zusammenarbeit im Rettungswesen.

Nach raschen ziel­ori­en­tier­ten Verhandlungen konnte nun die Kooperation zwi­schen dem ARBÖ und der ARA Flugrettung fixiert wer­den. Gemeinsam wol­len der Flugrettungsbetreiber und der Automobilklub die Weichen für eine noch bes­sere Versorgung in puncto Sicherheit stel­len. Im Gespräch sind auch gemein­sam betrie­bene Sicherheitsstützpunkte.

Diese Kooperation eröff­net bei­den Unternehmen viele neue Möglichkeiten. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und den damit ver­bun­de­nen Ausbau unse­res Dienstleistungsportfolios“, so Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ, anläss­lich der Vorstellung der Kooperation, die in den kom­men­den Monaten und Jahren noch wei­ter aus­ge­baut wer­den soll. „Die Hubschrauberrettung ist ein wesent­li­cher Bestandteil unse­res Sicherheits-Passes, mit dem wir unse­ren Mitgliedern den Rundum-Schutz für Reise und Mobilität bie­ten. Wir haben nun künf­tig einen star­ken Partner an der Hand, der in Tirol und Kärnten für seine Kompetenz in der Flugrettung und Windenrettung geschätzt wird und auf den unsere Mitglieder künf­tig zäh­len können.

Für Dr. Peter Huber, Geschäftsführer der ARA Flugrettung, lie­gen die Vorteile einer Kooperation auf der Hand: „Auf der einen Seite haben wir einen der größ­ten und ältes­ten Verkehrsclubs Öster­reichs, der unter ande­rem mit Mobilitätsdienstleistungen, Versicherungen und Fahrsicherheitszentren einen gro­ßen Beitrag für die Versorgung sei­ner über 400.000 Mitglieder leis­tet. Auf der ande­ren Seite die ARA Flugrettung, die mit ihren Notarzthubschraubern in Teilen Öster­reichs das ganze Jahr über Notfallrettung aus der Luft betreibt. Wir sind über­zeugt, dass wir gemein­sam die sicher­heits­tech­ni­sche und medi­zi­ni­sche Versorgung wei­ter vor­an­trei­ben und diese nach­hal­tig erhö­hen kön­nen. Und hierzu haben wir mit dem ARBÖ einen in ganz Öster­reich geschätz­ten und ver­läss­li­chen Partner gefun­den. Zum Zeichen der neuen Kooperation wird mit Einführung des hoch­mo­der­nen Hubschraubers H 145 in der öster­rei­chi­schen Flugrettung das ARBÖ-Logo die Hubschrauber der ARA Flugrettung zieren.“

OPC Feb18 H145 ARA Flugrettung-240ARA Flugrettung stellt die ers­ten Hubschrauber des Typs H 145 in Öster­reich. Im April wird der bun­des­weit erste Hubschrauber des hoch­mo­der­nen Typs H 145 an der Station Reutte/Tirol der ARA Flugrettung in den Dienst gestellt. Die zweite Maschine der ARA Flugrettung wird ab dem Sommer von der Station in Fresach/Kärnten aus zu lebens­ret­ten­den Einsätzen star­ten. Die H 145 ist für Einsätze in der Flugrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwi­schen Kliniken opti­mal geeig­net. Darüber hin­aus ist die Maschine voll nacht­flug­taug­lich und ver­fügt über ein gro­ßes Platzangebot. Auch für alpine Einsätze mit der Rettungswinde ist die leis­tungs­starke Maschine prä­des­ti­niert. Ein Alleinstellungsmerkmal ist zudem die Gewichtszulassung der Trage: Es kön­nen Patienten bis zu 250 kg Körpergewicht geflo­gen wer­den – bis­lang sind bis zu 120 kg in der öster­rei­chi­schen Flugrettung die Regel.

Die ARA Flugrettung gemein­nüt­zige GmbH
Die öster­rei­chi­sche ARA Flugrettung wurde 2001 als gemein­nüt­zige GmbH gegrün­det und betreibt in Reutte (Tirol) und Fresach (Kärnten) pro­fes­sio­nelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Im Gegensatz zu Hubschrauberbetreibern, die nur in der Wintersaison zu Einsätzen flie­gen, leis­tet die ARA Flugrettung das ganze Jahr über schnelle Notfallhilfe aus der Luft. Die Notarzthubschrauber „RK-1“ und „RK-2“ sind zudem mit einer fest instal­lier­ten Rettungswinde aus­ge­rüs­tet, mit der Einsätze im alpi­nen Gelände durch­ge­führt wer­den kön­nen, wenn die Landung am Einsatzort nicht mög­lich ist.

Das Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt gehört zur DRF Luftrettung und ist ein nach gül­ti­gen Richtlinien für die Luftfahrt lizen­zier­tes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC). Seit 2014 ist die ARA Flugrettung außer­dem Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen), deren Ziel die Weiterentwicklung der alpi­nen Rettung und Sicherheit ist.

Die DRF Luftrettung betreibt in Deutschland 29 Luftrettungsstationen, dar­un­ter neun Stationen im 24h-Betrieb. Die Organisation ver­fügt damit in Deutschland über die größte Nachtflugexpertise. Die ARA Flugrettung kann sich die Kompetenz der DRF Luftrettung im Bereich Nachtflug und Intensivtransporte somit zunutze machen.

Der Auto-, Motor– und Radfahrerbund Öster­reichs (ARBÖ)
Der Auto-, Motor– und Radfahrerbund Öster­reichs – kurz ARBÖ genannt – ist der zweit­größte öster­rei­chi­sche Verein. Die Kernaufgaben des 1899 gegrün­de­ten Automobilclubs sind im Wesentlichen: Vielfältige Mobilitätsdienstleistungen (wie Pannenhilfe) und Interessensvertretung der rund 400.000 Mitglieder. Der ARBÖ betreibt in Öster­reich der­zeit 90 Prüfzentren sowie drei Fahrsicherheitszentren (Wien, Graz, Salzburg/Straßwalchen) und beschäf­tigt 800 Mitarbeiter. Unter der Kurzrufnummer 1 – 2-3 ist der ARBÖ-Pannendienst 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreich­bar. Der ARBÖ ist Gründungsmitglied des Verband Europäischer Automobilclubs (EAC) mit Sitz in Brüssel.

Quelle: Pressemitteilung d er DRF Luftrettung vom 5. März 2018

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