Geplante Notfallreform: Hilfs- und Luftrettungsorganisationen bekräf­ti­gen ihre Forderungen

Im Rahmen einer gemein­sa­men Aktion haben ADAC Luftrettung, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutscher Feuerwehrverband gemein­sam mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, DRF Luftrettung, Johanniter-Unfall-Hilfe mit Johanniter Luftrettung und Malteser Hilfsdienst erneut ihren Forderungen bezüg­lich Korrekturen an der geplan­ten Reform der Notfallversorgung Nachdruck ver­lie­hen. Auch der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag unter­stüt­zen die heu­ti­ge Aktion.

Vor der 2./3. Lesung des Gesetzes im Bundestag ver­sam­mel­ten sich die acht Organisationen gemein­sam unter dem Motto „Notfallversorgung sichern — Finanzierung ver­läss­lich. Mitsprache ver­bind­lich.” auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor, um ihre Forderungen noch ein­mal gemein­sam zu bekräf­ti­gen. Nachdruck ver­lie­hen sie der Aktion mit einem Aufgebot an Rettungsfahrzeugen und Rettungshubschraubern.

Bereits zur ers­ten Anhörung des Gesetzesentwurfs im Bundestag am 9. September hat­ten die acht Organisationen, die nahe­zu 100 Prozent der medi­zi­ni­schen Notfallversorgung in Deutschland absi­chern, in einem gemein­sa­men Positionspapier die Reform grund­sätz­lich begrüßt, jedoch ins­be­son­de­re in zwei Punkten Verbesserungen ange­mahnt. Diese umfas­sen zum einen die Forderungen nach kla­ren gesetz­li­chen Finanzierungsregelungen, die den beson­de­ren Anforderungen der Notfallrettung Rechnung tra­gen. Zum ande­ren for­dern die Organisationen eine ange­mes­se­ne, stimm­be­rech­tig­te Beteiligung in dem geplan­ten bun­des­wei­ten Fachgremium, das künf­tig unter ande­rem Rahmenempfehlungen für die Notfallrettung ent­wi­ckeln soll.

Ein jeder­zeit ein­satz­be­rei­ter Rettungsdienst, der höchs­te Qualitätsstandards erfüllt und aus­rei­chend Fachkräfte gewinnt, kann aus Sicht der acht Organisationen nur dann wei­ter Bestand haben, wenn er auch künf­tig zuver­läs­sig finan­ziert ist und die­je­ni­gen in die poli­ti­schen Entscheidungsprozesse mit ein­ge­bun­den wer­den, die die Notfallversorgung Tag für Tag sicher­stel­len. Genau des­halb wur­den die Forderungen und die Notwendigkeit, die Reform gemein­sam wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, mit der heu­ti­gen Aktion noch ein­mal bekräf­tigt.

Quelle: Pressemitteilung der ADAC Luftrettung gGmbH und der DRF Luftrettung vom
13. Oktober 2026

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